LEITPLANKE - LIPPSTADTS STADTMAGZIN
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Gerade in der dunklen Jahreszeit sollte man auf seine Gesundheit achten

 


THEMA DES MONATS

Bleiben Sie gesund!

 

Die Tage werden kürzer und nasskalte Witterung hat sich inzwischen zunehmend breit gemacht. Viele geraten allein schon beim Gedanken ans Wetter ins Frösteln. Und manch einem kommt zudem wieder in den Sinn, dass man eigentlich generell der eigenen Gesundheit verstärkt Aufmerksamkeit widmen sollte. Auch und gerade in der dunklen Jahreszeit. Während es bei den momentan allerorten lauernden Erkältungskrankheiten zumeist genügt, in Sachen Vorbeugung und Behandlung einige Regeln zu beherzigen, ist schwerwiegenderen gesundheitlichen Gefahren nicht so einfach beizukommen. Zwei solche Krankheitsbilder stehen in Lippstadt im November im Mittelpunkt besonderer Aktionen:

Gesund bleiben und werden
Ratgeber mit Tipps rund um das Thema Erkältung
Die Wahrscheinlichkeit, sich zu erkälten, steigt in der kalten Jahreszeit deutlich an. Das liegt aber nicht an der Kälte an sich. Bei niedrigen Temperaturen haben Erkältungsviren leichteres Spiel, weil sich häufiger viele Menschen in Räumen mit trockener Heizungsluft aufhalten. Außerdem arbeitet das Immunsystem weniger effektiv, wenn der Körper auskühlt. Die Blutgefäße ziehen sich zusammen, durch die eingeschränkte Durchblutung gelangen weniger Abwehrzellen in die Schleimhäute von Nase und Rachen. Ein Erkältungsratgeber gibt Auskunft darüber, wie man sich vorbeugend verhalten und grippalen Infekten die Stirn bieten kann. Anzufordern ist der Ratgeber im Internet unter www.metafackler.de/broschuere.

Sich schützen und das Immunsystem fit halten
Jedem Kontakt mit Schnupfenviren kann man nicht aus dem Weg gehen. Es gibt aber Möglichkeiten, sich zu schützen und das Immunsystem für diese Fälle fit zu halten. Hier sind Tipps aus dem Ratgeber:
* Mehrmals täglich die Hände waschen, denn der häufigste Übertrag­ungs­weg geht über die Hände.
* Nasenschleimhaut mit Nasenspül­ungen rein und feucht halten.
* Ausreichend Schlaf, denn während wir schlafen, arbeitet unser Immunsystem auf Hochtouren.
* Viel trinken, denn der Feuchtigkeitsfilm der Nasenschleimhaut, der die Landung von Viren erschwert, ist abhängig von ausreichender Flüssigkeitszufuhr.
* Eine gesunde vitamin- und ballast­stoffreiche Ernährung sowie Sauna, Kneipp-Bäder und Wechselduschen stärken das Immunsystem.
* Unterstützung des Immunsystems durch homöopathische Mittel, wie z.B. metavirulent aus der Apotheke. Bei den allerersten Anzeichen eingenommen, kann das Kombipräparat auftretende Erkältungssymptome abmildern oder im besten Fall den vollständigen Ausbruch der Erkältung sogar verhindern.
* Moderater, aber regelmäßiger Ausdauersport und viel Bewegung an der frischen Luft kräftigen Körper und Geist.
* Achtsamkeitsübungen mit Yoga und Meditation, eine Pause mit der Lieb­lingsmusik oder ein Spaziergang mit dem Hund tun der Gesundheit gut.

Was hilft bei einer Erkältung?
Hat es einen trotz aller Vorsicht erwischt, sind alte Hausmittel nicht zu unterschätzen:
* Eine selbst gemachte Hühnerbrühe hilft gegen die laufende Nase und fördert den Sekretabfluss aus den Atemwegen. Ihre entzündungshemmende Wirkung ist wissenschaftlich nachgewiesen.
* Nasenspülungen lassen die Nasenschleimhäute abschwellen und reduzieren die Nasensekretion.
* Eine heiße Zitrone mit Ingwer und Honig lindert Halsschmerzen.
* Tees mit Spitzwegerich und Thymian beruhigen die Bronchien.
(Quelle: djd)
 

Herzwochen
Herz aus dem Takt
Unter dem Motto "Herz außer Takt - Vorhofflimmern und Gerinnungs
-hemmung" stehen in diesem Jahr die bundesweiten Herzwochen im November. Das Dreifaltigkeits-Hospital und die Klinik Eichholz beteiligen sich hieran am 13.11. und 20.11. mit Vortragsabenden.
Die Zahlen sind bemerkenswert: allein in Deutschland haben nach Expertenangaben 1,8 Mio. Menschen Vorhofflimmern und jedes Jahr kommen Tausende dazu. Jeder Vierte im mittleren Erwachsenenalter wird im Laufe seines Lebens Vorhofflimmern entwickeln. Dabei handelt es sich um eine Herzrhythmusstörung mit anhaltend unregelmäßigem und oft zu schnellem Herzschlag. Vorhofflimmern ist nicht lebensbedrohlich, birgt aber viele Komplikationen. Die Hauptgefahr liegt in der Entwicklung von Blutgerinnseln im Herzvorhof. Damit steigt das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.
Tückisch ist, dass Vorhofflimmern bei über der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder Beschwerden auftritt und dadurch lange Zeit unbemerkt bleibt. Nicht selten werden Patienten mit einer Herzschwäche oder einem Schlaganfall stationär aufgenommen und erfahren zum ersten Mal, dass ein Vorhofflimmern dafür verantwortlich ist.
In Kooperation mit der AOK NordWest haben die heimischen Herzspezialisten Dr. Elmar Offers und Dr. Marc Schlößer (Chefärzte im Dreifaltigkeits-Hospital) sowie Dr. Bejtyle Kacabashi (Chefärztin Klinik Eichholz) ein informatives Vortragsprogramm erstellt, um rund um das Krankheitsbild Vorhofflimmern zu informieren.
Wie in den Vorjahren findet der Vortragsabend zur Herzwoche an zwei Terminen statt. Am Dienstag, den 13. November, startet Dr. Schlößer um 18.00 Uhr im Vortragsraum des Dreifaltigkeits-Hospitals mit dem Vortrag "Vorhofflimmern – was ist das?" und erklärt in diesem Zusammenhang die Ablationsbehandlung. Anschließend übergibt er an Dr. Kacabashi, die über die Blutgerinnungshemmung bei Vorhofflimmern referiert. Zum Ab­schluss spricht Dr. Offers über die Schlaganfallprophylaxe durch Ver­schluss des so genannten Vorhofohrs. Ab 17.00 Uhr berät bereits ein Vertreter der Deutschen Herzstiftung mit In­formationsmaterial über verschiedene Herzerkrankungen und die Arbeit der Stiftung. Am darauffolgenden Dienstag, den 20. November, wird die Veranstaltung in gleicher Form ab 18.00 Uhr in der Klinik Eichholz in Bad Waldliesborn stattfinden.
 

Weltdiabetestag
Leben mit der Zuckerkrankheit
Diabetes ist eine der weltweit am weitesten verbreiteten Krankheiten. In Deutschland gibt es - Schätzungen zufolge - etwa 6 Mio. Betroffene. Das EVK Lippstadt lädt anlässlich des Weltdiabetestages am Mittwoch, 14. November, von 14.00 bis 16.00 Uhr zu Vorträgen und Informationen rund um den Diabetes in das Foyer und in die Kapelle des Krankenhauses ein.
Trockene Haut, Durst, starker Harndrang. Ein Diabetes kann sich mit verschiedenen Symptomen bemerkbar machen. Viele erkennen die Krankheit zunächst nicht, die im Volksmund unter dem Begriff Zuckerkrankheit bekannt ist. Bei einer Diabeteserkrankung handelt es sich um eine chronische Stoffwechselstörung, die den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Das EVK Lippstadt widmet sich mit drei Kurzvorträgen in der Krankenhauskapelle dem Thema Diabetes.
Udo Dolkemeyer, Diabetologe und Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin, spricht ab 14.00 Uhr über „Mythen rund um den Diabetes - Zimt und Co“. Zimt ist immer wieder als Wunderwaffe gegen den Diabetes im Gespräch. Das Gewürz soll den Blutzuckerspiegel senken. Der Diabetologe erklärt, was Zimt tatsächlich bewirken kann und welche Halbwahrheiten und Wahrheiten es außerdem über Behandlungsmethoden der Stoffwechselerkrankung gibt.
Unter dem Titel „Diabetes und Polyneuropathie“ beschäftigt sich Privatdozent Dr. Ingo Meister, Ärztlicher Direktor des EVK Lippstadt und Chefarzt der Klinik für Neurologie, ab 14.45 Uhr in seinem Vortrag mit der Erkrankung und möglichen Folgeerkrankungen. So handelt es sich bei der Polyneuropathie um eine Schädigung der Nerven durch den erhöhten Zuckerspiegel im Blut.
Den Schlusspunkt unter die Minivortragsreihe setzt Verena Krause, Diätassistentin im EVK Lippstadt. Sie gibt unter dem Titel „Mit Diabetes durch die Adventszeit“ Tipps für eine gesunde Ernährung in der Vorweihnachtszeit. Außerdem stehen die Diabetesberatung und Ernährungsberatung des EVK im Foyer Rede und Antwort.

Schlechtes Wetter, schlechte Werte?
Typ-2-Diabetiker sollten auch im Winter aktiv bleiben
Auch wenn Menschen keinen Winterschlaf halten wie Igel oder Eichhörnchen - die kalte Jahreszeit macht uns trotzdem träge. Bei schlechtem Wetter und Düsternis sinkt die Motivation für Aktivitäten im Freien, und die Couch lädt zum Faulenzen ein. Dazu steigt oft der Appetit auf fette und süße Speisen wie Braten und Plätzchen. Besonders für Menschen mit Typ-2-Diabetes kann aber Bewegungsmangel kombiniert mit reichlichem Essen eine gefährliche Kombination sein. Denn bei ungesunder Lebensweise und inkonsequenter Behandlung kann die Krankheit zu schweren Folgeschäden wie Herzinfarkt, Erblindung oder Amputationen führen.

Sport kann den Blutzucker senken
Für die etwa sechs Millionen Typ-2-Diabetiker in Deutschland ist es deshalb besonders wichtig, auch im Winter aktiv zu bleiben, da Bewegung zur Basistherapie gehört. Sport kann der Insulinresistenz entgegenwirken, die Glukose­aufnahme in die Muskelzellen steigern und damit die erhöhten Blutzuckerwerte sinken lassen. Auch der Langzeitblutzuckerwert (HbA1c-Wert), der den Mittelwert des Blutzuckers der letzten acht bis zwölf Wochen wiederspiegelt, lässt sich durch regelmäßige Bewegung häufig senken. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft rät daher zu mindestens 150 Minuten moderater Aktivität pro Woche, verteilt auf mindestens drei Tage.
Neben dem Einhalten eines gesunden Bewegungspensums und Lebensstils sollten Typ-2-Diabetiker ihre Medikamente konsequent einnehmen. Entsprechend den aktuellen Empfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft wird üblicherweise zunächst Metformin verordnet, wenn die Änderung der Lebensweise nicht den gewünschten Erfolg zeigt. Reicht dies nicht aus, sollte frühzeitig kombiniert werden, etwa mit einem DPP-4-Hemmer. Wird eine erneute Intensivierung der Behandlung nötig, können auch sogenannte Fixkombi­na­tionen eingesetzt werden aus zwei oder mehr Wirkstoffen in nur einer Tablette, wie die Kombination aus einem SGLT-2-Hemmer und einem DPP4-Hemmer. Wichtig bei der Behandlung ist allerdings, auf die Thera­pietreue zu achten.

Schwimmen oder Schlittschuhlaufen?
Mit oral einzunehmenden Medikamenten und ausreichend Bewegung lässt sich eine Insulintherapie mit Spritzen oft vermeiden oder zumindest hinauszögern. Es kann sich also für die Gesundheit lohnen, täglich wenigstens eine Runde um den Block zu gehen - unter www.diabetes-behandeln.de gibt es mehr Informationen. Sportarten wie Schwimmen, Gymnastik, Tanzen, Krafttraining im Fitness-Studio, Schlittschuhlaufen oder Skilanglauf bringen Spaß und Schwung in den Winter. Schlechtes Wetter muss also keine schlechten Werte bedeuten.
(Quelle: djd)


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