LEITPLANKE - LIPPSTADTS STADTMAGZIN
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Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding: 13. Wortfestival

 


THEMA DES MONATS

Gestern – Heute - Morgen

13. Wortfestival 09.09. - 15.10.2017

 

"Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding", ein Zitat aus dem Rosenkavalier, bildet das Motto der 13. Auflage des "Wortfestivals". Mit Recht sind die Verantwortlichen, allen voran der künstlerische Leiter Alfred Kornemann, stolz darauf, dass man von Anfang September bis Mitte Oktober wieder eine Reihe von Künstlern ersten Ranges für einen Auftritt in Lippstadt gewinnen konnte, manche zum wiederholten Male, andere erstmals. Dreizehn Konzerte, Lesungen und Aufführungen plus eine Ausstellung machen den Start in die Spielzeit 2017/2018 zu einem kulturellen Fest. Ein Angebot, das zweifellos auch diesmal das Publikum begeistern wird.

Amarcord
Vokalkonzert
Samstag, 9. September 2017
20.00 Uhr, Stadttheater
Die Auftaktveranstaltung des "13. Wortfestivals", mit der KWL und Städtischer Musikverein traditionell gleichzeitig die neue Saison eröffnen, wird vom international renommierten Vocal
-ensemble Amarcord gestaltet. Das 1992 von ehemaligen Mitgliedern des Thomanerchores gegründete Quintett hat diese Herausforderung bereits beim "12. Wortfestival" mit einem Madrigal-Repertoire bravourös gemeistert. Entsprechend glücklich darf sich Lippstadt schätzen, dass man Wolfram Lattke, Robert Pohlers, Frank Ozimek, Daniel Knauft und Holger Krause gleich noch einmal für ein Gastspiel gewinnen konnte. Als Beitrag zum "Lutherjahr" werden im ersten Programmteil geistliche Lieder, aber auch solche zu Tanz, Essen und Trinken aus der Reformationszeit erklingen. Im zweiten Programmteil wie­derum werden Amarcord ihre Meisterschaft mit Spirituals und Songs aus verschiedenen Ländern beweisen.
 

Der Engel schwieg
Böll-Abend mit Claudia Amm und Günter Lamprecht
Dienstag, 12. September 2017
20.00 Uhr, Stadttheater
Der Fassbinder-Star und Ex-"Tatort"-Kommissar Günter Lamprecht ist ein ganz enger künstlerischer Freund, wenn nicht gar so etwas wie der Mentor des "Lippstädter Wortfestivals". Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Claudia Amm, die ebenfalls schon zum "Kleinen Wortfest" im Stadttheater zu Gast war, wird der namhafte Schauspieler vor allem die Lesefassung eines Frühwerks von Heinrich Böll (1917 - 1985) auf die Bühne bringen. Der 1949/50 entstandene, aber erst 1992 posthum veröffentlichte Roman Der Engel schwieg besitzt aus Lamprechts Sicht "...einen starken Bezug zu unserer aktuellen Situation. Menschen wiederfährt heute genau das, was Böll - und auch mir - vor 70 Jahren passiert ist. ich finde mich in diesem Buch wieder." Das Programm zu Ehren des Literaturnobel­preis­trägers, dessen Geburtstag sich im Dezember zum 100. Mal jährt, wird mit einem Referat von Dr. Hans-Gerd Koch eröffnet, das in den Roman einführt und ihn historisch verortet.

Paul Flora
Zeichnungen + Karikaturen
13.09. - 15.10.2017
Eröffnung: Mittwoch, 13. September 2017, 19.30 Uhr
Galerie im Rathaus
Die "Wortfestival"-Ausstellung, die der "Kunst- und Vortragsring" in Kooperation mit dem städtischen Fachdienst Kultur und Weiterbildung in der Galerie im Rathaus zeigt, ist dem in Glurns/Südtirol geborenen Zeichner und Karikaturisten Paul Flora (1922 - 2009) gewidmet, der u.a. viele Buch-Illustrationen satirischen Inhalts gestaltete, vor allem für den Diogenes-Verlag/Zürich, und von 1957 bis 1971 in der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ kontinuierlich mit Zeichnungen veröffentlichte. Paul Flora arbeitete aber auch für die internationale Presse. "The Times Literary Supplement", "Du", "Dagens Nyheter" und der "Observer" zählen dazu. In der Galerie im Rathaus werden bis Mitte Oktober Werke des Künstlers aus Lippstädter Privatbesitz zu sehen sein.

Die Frau und die Stadt
Schauspiel von Gerlind Reinshagen
Donnerstag, 14. September 2017
20.00 Uhr, Stadttheater
Diese "bewegtbildtheater"-Produktion ist zweifellos einer der besonders ungewöhnlichen Beiträge des diesjährigen "Wortfestivals", Seit mehr als 10 Jahren arbeiten Schauspielerin Martina Roth und Theaterkünstler Johannes Conen an dieser besonderen Darstellungsform, bei der mit Konsequenz Schauspiel und Projektionstechnik miteinander verbunden sind. Die echte Darstellerin auf der Bühne verschmilzt hierbei mit Personen, die als Film auf der Leinwand zu sehen sind, und beide agieren miteinander. Auf diese Weise haben die Künstler das Schauspiel Die Frau und die Stadt von Gerlind Reinshagen erarbeitet, in dem sich die wenig später von den Nazis in Auschwitz ermordete Dichterin Gertrud Kolmar (1894 - 1943) in einer ihrer letzten Berliner Nächte mit ihrem Schicksal auseinandersetzt - und mit ihrer Heimatstadt, ihrem geliebten und verhassten "Gegenstand".

Paare
Literarisch-musikalischer Abend mit Nina Hoger und dem Ensemble Noisten
Samstag, 16. September 2017
20.00 Uhr, Stadttheater
Einen großen Eindruck hinterließ vor vier Jahren bei seinem ersten Auftritt in Lippstadt das Ensemble Noisten. Das spontane lebensvolle Musizieren der vier Künstler auf ihrem wechselnden Instrumentarium wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Beim diesjährigen "Wortfestival" haben sie unter dem Thema "Paare" ein Programm gemeinsam mit der bekannten Schauspielerin Nina Hoger entwickelt, die ebenfalls bereits bei der "Kunst- und Vortragsring"-Kulturreihe mit von der Partie war. Bei ihrem gemeinsamen literarisch-musikalischen Abend werden Paarbeziehungen aus ganz unterschiedlichen Blickrichtungen und Zeitverläufen beschrieben, die jeweils besondere Lebensumstände verdeutlichen, amüsante ebenso wie nachdenkliche, glückliche oder traurige. Nina Hoger hat dazu neben einem Text von Johann Peter Hebel solche von Somer­set Maugham und Alina Ga­val­da ausgewählt. Das Publikum kann sich auf einen ebenso anregenden wie nachdenkenswerten Abend freuen.

Habbe & Meik
Maskentheater ohne Wort für Zuschauer ab 6 Jahren
Sonntag, 17. September 2017
16.00 Uhr, Stadttheater
Der "Wortfestival"-Termin auch und gerade für junges Publikum wird diesmal vom Pantomimen-Duo Habbe & Meik gestaltet. Seit 1986 haben sich Hartmut Ehrenfeld und Michael Aufen­fehn der visuellen Comedy und dem virtuosen Maskentheater verschrieben. Die auch international vielfach preisgekrönten Absolventen der Essener Folkwang-Schule haben eine kongeniale Melange aus Maske, Mime und Clown gefunden, die nie stereotyp ist, sondern immer wieder als "Premiere" zelebriert wird und immer wieder im aktuellen Kontext des Zeitgeistes steht. Masken, die „wahrer“ sind als das Leben, eine meisterhafte Dramaturgie und unglaubliche Körperbeherrschung, das sind die Mittel, mit denen Habbe & Meik ein Publikum jeden Lebensalters in ihren Bann ziehen.

Im Weißen Rössl à trois
Operetten-Parodie
Dienstag, 19. September 2017
20.00 Uhr, Stadttheater
Dieser Abend darf zweifellos zu den humoristischen Highlights des "Wortfestivals" gezählt werden. Michael Quast hat das Lippstädter Publikum bereits mehrfach restlos begeistert, solo mit "Kwast oder der Narr des Königs" (2005) sowie gemeinsam mit Philipp Mosetter mit "Goethe: Faust I - Kommentierte Darbietung" (2010) und "Grimms Märchen: Eine Warnung" (2011) und last but not least zusammen mit Sabine Fischmann mit "Don Giovanni à trois" (2009). Das Repertoire des 1959 in Frankfurt geborenen Schauspielers, Kabarettisten und Regisseurs umfasst auch mehrere Operetten-Parodien. Anfang des Jahres feierte in Dresden der jüngste Geniestreich dieser Art Premiere: "Im Weißen Rössl à trois". Genau wie bei ihrer gefeierten Mozart-Parodie gelingt es Michael Quast und Sabine Fischmann in diesem Programm, die bekannten Melodien des Benatzky-Singspiels von "Was kann der Sigismund dafür, daß er so schön ist?" bis "Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein" auf humorvolle Weise voller Witz und Spielfreude zu präsentieren, nie albern oder denunzierend. Unterstützt werden sie dabei vom Pianisten Rhodri Britton. Die Multitalente Quast und Fischmann spielen in ihrem "Weißen Rössl à trois" alle Rollen dieser 1930 entstandenen Operette, vom verliebten Oberkellner zur Ottilie, von dem lispelnden Klärchen zum schönen Sigismund. In alle Rollen schlüpfen sie, zu den verschiedensten Instrumenten greifen sie. Alles geschieht in raschem Wechsel mit großer Charakterisier­ungs­­kunst. Mit flottem Mundwerk und rasanter Mimik lassen die Akteure nicht einmal den berüchtigten Salzkammergut-Regen aus.

Über den Anstand...
in schwierigen Zeiten
Autorenlesung von Axel Hacke
Donnerstag, 21. September 2017
20.00 Uhr, Stadttheater
Ein weiteres unterhaltsames Ausrufezeichen im Festival-Programm setzt der Journalist und Schriftsteller Axel Hacke. Nachdem der 61-jährige vor vier Jahren an gleicher Stelle sein Buch Oberst Huhn bittet zu Tisch - Speisedeutsch für Anfänger (2012) vorgestellt hat, liest er an diesem Abend nun aus seinem jüngsten Werk Über den Anstand in schwierigen Zeiten (2017). Wenn Lüge, Rücksichtslosigkeit und Niedertracht an die Macht drängen oder sie schon errungen haben, was heißt unter diesen Bedingungen genau: ein anständiges Leben zu führen? Das ist das zentrale Thema dieses ebenso ernsten wie heiteren Buches, das über die bereits von Anton Tschechow gestellte Frage nachdenkt: "Warum leben wir nicht so, wie wir leben könnten?", Und es ist ein Plädoyer dafür, die Antwort erst einmal nicht bei anderen, sondern bei sich selbst zu suchen.

Eine Mozart-Reise
Literarisch-musikalischer Abend
Dienstag, 26. September 2017
20.00 Uhr, Stadttheater
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) steht im Mittelpunkt des "Wortfestival"-Abends, welcher der klassischen Musik gewidmet ist. Bei kaum einem der großen Komponisten scheinen Kunst und Leben weniger miteinander verwoben zu sein. Und auch wenn die Wirklichkeit wohl komplizierter war als das Bild, das Milos Formans berühmtes Filmdrama AMADEUS (1984) gezeichnet hat, zeigt die Auseinandersetzung mit dem Vater, wie sie sich in hunderten erhaltener Briefe spiegelt, einen lebenslangen Kampf um Selbständigkeit - gleichzeitig aber auch schriftstellerischen Witz, der seinesgleichen sucht. Alfred Kornemann und Stefan Jost werden an diesem Abend der hoffnungsvoll beginnenden und tragisch endenden Parisreise des jungen Mozart folgen und im brieflichen Dialog erzählen, wie sich der junge Komponist in Wien aus den Fesseln väterlicher Autorität löste. Dass diese Spannung auch in seiner Musik nachbebt, kann kaum ein Pianist unserer Tage packender zeigen als der in Südafrika geborene Daniel-Ben Pienaar. In seiner von der Kritik gefeierten Gesamtaufnahme der Klaviersonaten Mozarts prallen die musikalischen Charaktere in atemberaubender Vehemenz aufeinander, als seien diese bis heute oft unterschätzten Stücke eine Art innere Opernbühne, auf der Mozarts kompositorische Fantasie die Lebenskonflikte geistvoll austrug und löste.
 

Die Tagebücher

Astrid Lindgrens
Literarisch-musikalischer

Abend mit Eva Mattes
Donnerstag,

28. September 2017
20.00 Uhr, Stadttheater
"Die Menschheit hat den Verstand verloren." Das klingt als würde es heute gesagt. Und doch ist es der Titel von Tagebüchern aus den Jahren 1939 bis 1945, die Astrid Lindgren (1907 - 2002) lange vor ihren später weltbekannten Büchern aufgezeichnet hat. Sie zeigt mit der Beschreibung ihrer Erfahrungen und Betrachtungen zum 2. Weltkrieg eine lange unbekannte Schaffensseite. Aber auch daraus ergibt sich ihr späterer unermüdlicher Einsatz für den Frieden.
Eva Mattes hat sich mit diesen Tagebüchern befasst und wird daraus vorlesen. Die Künstlerin, die zu den wichtigsten Schauspielerinnen des Neuen Deutschen Films zählt, wurde mit zahlreichen in- und ausländischen Filmpreisen ausgezeichnet, hat in großen Schauspielhäusern gespielt und überzeugte ein breites Publikum als "Tatort"-Kommissarin. Ergänzt wird die Lesung von Eva Mattes durch Lieder und Chansons. Sie wird dabei begleitet von Irmgard Schleier (Piano) und Darius Swinoga (Akkordeon).

1984
Lesung von Hans Michael Rehberg
Sonntag, 1. Oktober 2017
19.00 Uhr, Stadttheater
Als 1949 der Roman "1984" von George Orwell erschien, stieß er auf ungläubiges Erstaunen. Der Autor hatte aus der historischen Erfahrung der ersten Hälfte des 20. Jhs. einen Science-Fiction-Roman geschrieben, dessen Hauptgedanke von der Unmöglichkeit einer zukünftig besseren Welt allzu deprimierend erschien. Dennoch wurde er schnell zum meistgelesenen Science-Fiction-Roman der Weltliteratur. Sein Hauptthema ist dabei die Sprache und ihre Zerstörung, die durch Um­po­lung das menschliche Bewusst­sein betreffen soll. Ein "Neusprech" ist das Ziel, möglichst einfache Sprache, das Denken ausschaltend, die Geschichte verfälschend, indem mit ihr Wahrheit und Lüge gleichgewichtet werden können. Nicht erst heute sind die Gegenwartsbezüge überdeutlich. Mit Hans Michael Rehberg, der eine große Zahl von Theater- und Filmrollen gespielt hat und immer wieder spielt, übernimmt beim "13. Wortfestival" ein besonders profilierter Künstler die Lesung aus George Orwells unverändert aktuellen Roman, der seinen Autor zu einem der bedeutendsten Schriftsteller der englischen Literatur machte.

Theorie der Unbildung
Autorenlesung von Konrad Paul Liessmann
Donnerstag, 5. Oktober 2017
20.00 Uhr, Stadttheater
Der österreichische Essayist und Kulturpublizist hat sich als streitbarer Teilnehmer an zahlreichen öffentlichen Debatten einen Namen gemacht, so auch und gerade mit seiner Kritik an der zunehmenden "Kapitalisierung des Geistes". Der Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien hat mit seinem Bestseller Theorie der Unbildung Fragen aufgeworfen, die sich aktuell in Klassenzimmern, Hörsälen oder in der Politik stellen, wo Bildungspolitiker „aller Fraktionen ihr Wesen und Unwesen treiben. Niemand weiß mehr, was Bildung bedeutet, aber alle fordern ihre Reform.“ Dazu hat Konrad Paul Liessmann in seinen Streitschriften erregte Debatten erzeugt, die sich auch im Publikum fortsetzen können. Jeder ist von der Frage nach dem, was „Bildung“ heißt, betroffen, jedem stellt sich die Frage bei seiner Lebensplanung. Der Versuch einer Beantwortung stößt auf Hindernisse. „Wo Kompetenzen vermittelt, Tests ausgefüllt, im Team gedacht, international verglichen wird – dort ist die Praxis der Unbildung am effizientesten.“

Max Blaeulich
Preisverleihung/Autorenlesung
Freitag, 6. Oktober 2017
20.00 Uhr, Jakobikirche
Im Rahmen des "Wortfestivals" werden alternierend der Thomas-Valentin-Literaturpreis und der Lippstädter Synchronsprecherpreis vergeben. In diesem Jahr ist die Reihe wieder an der schreibenden Zunft. Die Jury , bestehend aus Prof. Dr. Norbert Eke, Wilhelm Kröger und Alfred Kornemann, hat sich für den Österreicher Max Blaeulich als 7. Träger des Thomas-Valentin-Literaturpreises entschieden. Der große Roman Unbarmherziges Glück (2014) des in Salzburg geborenen Schriftstellers und bildenden Künstlers schildert das von Demütigungen, Schmerz und Elend geprägte Leben einer im Rumänien der Zwisch­enkriegszeit geborenen Seniorin, die von den Kriegswirren nach Österreich gespült wurde. Aufgezeichnet wird diese ungewöhnliche Vita von einem verkrachten Schriftsteller, der selbst in einer von recht eigenwilligen Menschen bevölkerten Pension lebt und sich in dem Altenheim mit seinen zwielichtigen Insassen und Pflegern immer mehr wohlzufühlen beginnt.

Der Geburtstag der Infantin
Lesung von Hannelore Hoger
Sonntag, 8. Oktober 2017
19.00 Uhr, Stadttheater
Zu den engen künstlerischen Freunden des Lippstädter "Wortfestivals" zählt zweifellos auch die hochgeschätzte Schauspielerin und Regisseurin Hannelore Hoger (DIE ARTISTEN IN DER ZIRKUSKUPPEL: RATLOS), deren Lesung den Kreis der vielfältigen Veranstaltungen der 13. Auflage des Kulturfests gleichsam märchenhaft vollendet. Ihr Programm fasst das diesjährige Motto "Kunst- und Vortragsring"-Reihe fast ideal noch einmal zusammen. Hannelore Hoger liest Märchen von Oscar Wilde (1854 - 1900), in denen Erfahrungen der Vergangenheit in die Gegenwart hinein spiegeln und in denen Träume, von welchem Inhalt auch immer, in Erfüllung gehen können. Der berühmte Dubliner Dichter schrieb zwei solcher Sammlungen, die zu den schönsten der Weltliteratur gehören. Wildes Kunstmärchen sind voller Poesie, können von bedrückender Traurigkeit oder liebevoller Sehnsucht sein, allen voran "Der Geburtstag der Infantin". Dieses erzählt von einem Zwerg, der einer Königstochter zum Geschenk gemacht wird und stirbt, als er versteht, dass er nicht geliebt wird, sondern nur ein lustiger Zeitvertreib ist.


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