LEITPLANKE - LIPPSTADTS STADTMAGZIN
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Premiere: Erste Lippstädter Männergesundheitswochen

 

THEMA DES MONATS

Gesund bleiben

 

"Besonders überwiegt die Gesundheit alle äußeren Güter so sehr, daß wahrlich ein gesunder Bettler glücklicher ist, als ein kranker König", das wusste schon der Philosoph Arthur Schopenhauer (1788 - 1860). Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt vielen wieder verstärkt in den Sinn, dass man der eigenen Gesundheit generell etwas mehr Aufmerksamkeit widmen sollte. Und dass bestimmt nicht allein wegen der nun allerorten lauernden Erkältungskrankheiten. Kaum ein Monat ist deshalb so reich an Aktionstagen und -wochen zu Gesundheitsfragen wie der November. In Lippstadt stehen in den kommenden Wochen dabei besonders zwei Themenbereiche im Fokus, der plötzliche Herztod und die Männergesundheit:

Bedrohliche Herzrhythmusstörungen
Unter dem Motto "Bedrohliche Herzrhythmusstörungen: Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?" stehen die bundesweiten Herzwoch­en im November. Das Dreifal­tigkeits-Hospital und die Klinik Eichholz beteiligen sich hieran mit einem Vortragsabend, der am 05.11. in Lipp­stadt und am 12.11. in Bad Waldliesborn stattfindet.
Der plötzliche Herztod ist die Folge eines akuten Herz-Kreislauf-Versagens. Jedes Jahr fallen dem plötzlichen Herztod in Deutschland ca. 65.000 Menschen zum Opfer, berichtet die Deutsche Herzstiftung. Ausgelöst wird er durch eine bösartige Herzrhythmusstörung - zumeist Kam­merflimmern, das das Herz von einer Sekunde auf die andere komplett aus dem Takt bringt. Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die häufigste zugrundeliegende Erkrankung, aber auch Herz­muskelerkrankungen können ursächlich für den plötzlichen Herztod sein. Ausschlaggebend ist es, Herzer­krank­ungen prinzipiell frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um schlim­meren Folgen vorzubeugen, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung im Rahmen der diesjährigen bundesweiten Aufklärungs
-kampagne.

Plötzlicher Herztod
Informationsabend mit Dr. Elmar Offers,

Dr. Marc Schlößer + Dr. Bejtyle Kacabashi
Dienstag, 5. November 2019
18.00 Uhr,
Dreifaltigkeits-Hospital
Dienstag, 12. November 2019
18.00 Uhr, Klinik Eichholz (BWa)
In Kooperation mit der AOK NordWest haben die heimischen Herzspezialisten Dr. Elmar Offers und Dr. Marc Schlößer (Chefärzte im Dreifaltigkeits-Hospital) sowie Dr. Bejtyle Kacabashi (Chefärztin Klinik Eichholz) ein kurzes Vortrags
-programm erstellt, um rund um das Thema "Plötzlicher Herztod" zu informieren. Dr. Kacabashi beleuchtet zum Auftakt die Ursachen und Häufigkeit des plötzlichen Herztodes. An-schließend referiert Dr. Offers über den akuten Herzinfarkt und dessen Be­handlung und zum Abschluss spricht Dr. Schlößer über Medikation, Defibrillator und Ablation. Im Vorfeld berät überdies ab 17.00 Uhr ein Vertreter der Deutschen Herzstiftung über verschiedene Herzerkrankungen und die Arbeit der Organisation.
 

Typisch Mann?!
Lippstädter Männer
-gesundheits-wochen
05.11.
-

15.11.2019
Der Monat November steht in Lippstadt ganz besonders im Zeichen der Männergesundheit: Zwischen dem 05.11. und dem 15.11. November laden die Gleichstellungsstelle und der Beirat für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Lippstadt zu den "Lippstädter Männergesundheitswochen" in den Rathaussaal ein. Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe von verschiedenen Kooperations
-partnern wie z.B. Apotheken, den beiden Lippstädter Kranken-häusern und der BARMER Krankenkasse.

Schlaganfall bei Männern
Vorbeugen, erkennen, handeln

Informationsabend mit Priv.-Doz. Dr. Ingo Meister
Mittwoch, 6. November 2019
18.00 Uhr, Rathaussaal
Priv.-Doz. Dr. Ingo Meister, Chefarzt des Schlaganfallzentrums des Ev. Krankenhauses, erläutert in seinem Vortrag, wie Man(n) das individuelle Schlag­anfallrisiko erkennen kann und welche Untersuchungen wichtig sind, um die Risikofaktoren in den Griff zu bekommen.

Frei sein von Blockaden...
...in den Gefäßen, den Muskeln, im Kopf…

Interaktiver Vortrag
Freitag, 8. November 2019
Freitag, 11. November 2019
jeweils 18.00 Uhr, Rathaussaal
Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung in das Thema Stress lernen die Teilnehmer hier über Bewegungs- und Dehnungs
-übungen sowie Techniken der progressiven Muskelrelaxation (PMR) körperlich zu entspannen und gleichzeitig gedanklich abzuschalten.

Auch Männer haben Herzen
Informationsabend mit Dr. Elmar Offers und Dr. Marc Schlösser
Montag, 11. November 2019
18.00 Uhr, Rathaussaal
Dr. Elmar Offers und Dr. Marc Schlösser, Kardiologie-Chefärzte des Dreifaltigkeits-Hospitals, möchten an diesem Abend neben bewährten Diagnose- und Therapiemethoden auch neueste Behandlungsformen von Herzerkrankungen vorstellen.

Essen Sie sich fit
Informationsabend mit Ute Nübel
Dienstag, 12. November 2019
18.00 Uhr, Rathaussaal
Was hilft bei Stress im (Arbeits-)Alltag“, unter diesem Gesichtspunkt widmet sich die zertifizierte Diätassistentin Ute Nübel den Ernährungsfragen des Alltags.

IGeL
Wenn Sie beim Arzt extra bezahlen sollen

Informationsabend
Mittwoch, 13. November 2019
18.00 Uhr, Rathaussaal
Rechtliche Fragen in Zusammenhang mit den so genannten "Individuellen Gesund­heitsleistungen" oder kurz IGel stehen im Mittelpunkt des Beitrages der Lippstädter Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW zu den "Männergesundheitswochen".

2. Männergesundheitstag
Donnerstag, 14. November 2019
17.00 Uhr, Rathaussaal
Aufgrund der positiven Resonanz auf den "1. Männer
-gesundheitstag" vor zwei Jahren laden die Gleichstellungsstelle und der Beirat für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Lippstadt Mitte November zum zweiten Mal zu einer solchen Veranstaltung in den Rathaussaal ein Die Besucher haben dort u.a. die Möglichkeit, auf der „Gesund­heits­straße“ an verschiedenen Check-ups teilzunehmen: Von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr können Interessierte Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin via Messung bestimmen lassen, einen Schlag­an­fallrisikotest, eine Körperfettmessung oder auch einen Balance-Check machen. Außerdem informieren Experten rund um die Themen Bewegung, Herz- und Darmgesundheit sowie Prostatakrebs. Das Thema Ernährung wird ebenfalls beleuchtet: Zur fachlichen Beratung steht eine Ernähr­ungsberaterin zur Verfügung. Ein Krankenkassen-Check und Informationen zu Gesundheitschecks und Vorsorgeuntersuchungen runden das Programm ab.

Besser spät als gar nicht
Grippeimpfung nachholen ist oft sinnvoll

Der ideale Zeitpunkt für die jährliche Grippeimpfung liegt in den Monaten Oktober und November. Denn dann beginnen die Influenzaviren zu zirkulieren - und die Krankheit hat sich noch nicht stark ausgebreitet. Da das Immunsystem zehn bis 14 Tage braucht, um den vollen Impfschutz aufzubauen, bleibt so in der Regel genügend Zeit, bevor die Grippewelle richtig losrollt. Aber was ist, wenn man die Impfung im empfohlenen Zeitraum verpasst hat - aus Zeitmangel, Vergesslichkeit oder weil es keinen Arzttermin gab? Kann sie dann auch im Dezember oder zu Jahresbeginn noch nachgeholt werden?

Unvorhersagbar
Laut den Experten des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist die Antwort "Ja". Eine Grippeimpfung kann selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle noch sinnvoll sein. Schließlich ist nie genau vorherzusagen, wie lange eine Influenzawelle andauern wird und wie sie verläuft. Meist beginnt die Häufung der Erkrankungen im Januar und dauert dann drei bis vier Monate an, der Höhepunkt wird oft erst im Februar/März erreicht. Hat man sich bisher nicht angesteckt, kann der Gang zum Arzt noch lohnen.
Besonders Personen aus Risikogruppen, für die eine Grippeimpfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausdrücklich empfohlen wird, sollten sich auch nach November schnellstmöglich ärztlich beraten lassen. Dazu zählen Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alten- und Pflegeheimbewohner, medizinisches Personal und andere Berufstätige mit viel Publikumsverkehr sowie Schwangere ab dem vierten Monat. Für sie werden die Kosten der Impfung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Impfung ist gut verträglich
Geimpft wird heute mit modernen Vierfach-Impfstoffen, die vor den vier häufigsten Typen von Influenzaviren schützen und in der Regel gut verträglich sind. Mögliche Nebenwirkungen sind leichte Rötungen, Schmerzen und Schwellungen an der Einstichstelle sowie Kopfschmerzen, leichtes Fieber oder Müdigkeit. Eine Grippeerkrankung kann durch den Impfstoff nicht ausgelöst werden. Wer trotz Impfung erkrankt, dessen Immunsystem hat entweder keinen vollständigen Schutz aufgebaut - oder hatte sich schon vorher angesteckt und war tatsächlich zu spät dran.
(Quelle: djd)


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